Archive for Juni 2003

ABI-Ball 2003

[Foto: Daniel Strietzel]Abi – Ball im Jahr 2003. „Der Saal mag sich füllen und meine Freunde dürfen feiern!“ So, oder ähnlich hat Schulleiter Albrecht Schubert den diesjährigen Ball schon bei der Zeugnisvergabe angekündigt. Klar war das unseren Abiturienten des Humboldt-Gymnasiums in Ebersbach schon lange. Denn die Tradition des Abschlussballs liegt viele Jahre zurück.

Von Daniel Strietzel

Mit der Hilfe von großen Neugersdorfer Unternehmern und dem Partyservice Weiße ging die Veranstaltung auch in diesem Jahr seinen gewohnten Gang. Lange musste man auch nicht warten, bis sich alle Schüler und Gäste wohl gekleidet eingefunden hatten.

Die Räumlichkeiten hatten sich im Vergleich zum letzten Jahr geändert. So ist zum Beispiel der gesenkte Tanzbereich verschwunden. Antikbegeisterte durften sich ebenso nicht mehr unter romantische Straßenlampen setzten. Am Abend des Balls war zur Verwunderung Vieler ein Großteil der obere Etage wegen Bauarbeiten gesperrt. Das reich gedeckte Büfett aber, welches am oberen Ende der hinteren Treppe aufgebaut war, glänzte wieder in einem vielfältigem Sortiment, sodass es dann auch gleich der erste heiß begehrte Anlaufpunkt für alle war, die den ganzen Abend durchhalten wollten.

Für die musikalischen Akzente ist Daniel Jakschik verantwortlich gewesen, der in dieser Tradition fast schon aufgewachsen ist. Seine besonders abwechslungsreiche Musik hatte den ganzen Abend für jeden etwas dabei. Da sich die meisten Schüler nach dem Essen aber auf ihre Abitur – Zeitschriften stürzten, konnte er dem älteren Publikum Tanzmusik bieten.

Dieser Run mit dem Abibuch auf das Autogramm seines Nächsten, dauerte gute zwei Stunden und war für Außenstehende ein nicht zu erklärendes Phänomen. Da aber irgendwann jede Seite einmal voll sein muss, versuchten es unsere Abiturienten nun mit einer Versteigerung von Requisiten. Dabei kam die Palme aus Pappe genauso unter den Nagel, wie der berühmte Sterni – Stuhl des großen Sterni – Königs Wuffi. Alles Gegenstände vom letzten Schultag: „In 80 Minuten um die Welt“. Glücklicherweise hatten sich später zwei Tanzbegabte gefunden, die in einer Art Programm die Stimmung aufheizten.

Vielleicht lag es an der recht späten Uhrzeit, an dem Lauf von Alkohol oder an dem Verschwinden so mancher Eltern, dass sich doch noch eine stetig feiernde Menge gefunden hatte, wie Claudia Stolper bestätigt. Sie hatte zum Ende hin am meisten Spaß und hätte da wohl am liebsten nicht aufhören wollen. Doch auch für euren Jahrgang bedeutet so eine Feier Abschied und Aufbruch in eine neue Welt, mit neuen Aufgaben und Erlebnissen. Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg dabei!

Add comment 28. Juni 2003


Blogroll

Archive

Feeds

Meta